Reitsand
Der moderne Reitsand als Tretschicht besteht aus Quarz.
Früher wurde als Reitsand vorwiegend lehmhaltige Sande eingesetzt, doch diese wurden im modernen Reitplatzbau abgelöst, weil sie zu viele negative Eigenschaften mit sich bringen.
Reitsand sollte nicht allzu sehr stauben. Der Reitsand auf einem Außenreitplatz sollte in der Lage sein, schnell wieder abzutrocknen, wenn es einmal geregnet hat. Denn kein noch so schöner Reitplatz bringt einem etwas, wenn man diesen nicht nutzen kann, nachdem es ein wenig geregnet hat.
Im Winter jedoch friert reiner Sand sehr schnell fest und somit wäre der Reitplatz nicht mehr zu bereiten, da es ein zu hohes Verletzungsrisiko darstellen würde. Damit der Reitplatz jedoch weiter bereitbar bleibt, kann man dem Reitsand Zuschlagstoffe beimischen.
Guter Reitsand bietet vielfältige Möglichkeiten
Jedoch ist Reitsand nicht auch gleich Reitsand. Es gibt viele Unterschiede, zum Beispiel ist der Reitplatzsand auf einem Springplatz fest, damit die Pferde einen guten Halt haben, wenn sie abspringen oder wieder landen.
Oder soll der Reitboden eine federne Wirkung haben, wie der Reitsand es auf Dressurplätzen hat?
Für einen Freizeitreiter spielen diese Faktoren keine allzu großen Rollen, denn einem Freizeitreiter ist es wichtig, dass er und das Pferd sich wohl auf dem Untergrund fühlen.
Im Turniersport jedoch kann die Wahl des Reitsandes über Sieg oder Niederlage entscheiden.
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