Reitplatzboden
Auf dem Rücken der Pferde zu sitzen ist für viele Menschen absoluter Hochgenuss, kritisch wird dieses Glücksgefühl nur wenn der Reitplatzboden nicht stimmt. Ein guter Reitplatzboden ist das A und O für Reiter und Pferd. Wenn der Reitplatzboden nur matschig und rutschig ist, kann man hier das reiten vergessen, zum einen ist es zu gefährlich, zum anderen macht solch ein Ritt keinen Spaß.
Ein Reitplatzboden sollte im Idealfalle das ganze Jahr über nutzbar sein, ob Sommer, Herbst oder Winter. Gerade wenn es draußen kalt und nass wird, gibt so mancher Reitplatzboden den Geist auf. Pfützen bilden sich, es kommt zu Matschklumpen auf dem Boden und an Reiten ist hierbei oft nicht mehr zudenken.
Besonders wichtig ist bei jedem Reitplatzboden eine gute Drainage zu verlegen, denn nur hierbei kann Wasser weitgehend absickern, so dass es keine Pfützenbildung gibt. Nach der erfolgten Drainage ist ein Gemisch aus Sand und Hackschnitzel zu empfehlen, der Belag sollte hierbei allerdings mindestens 30, besser 50 Zentimeter hoch sein.
Je höher der Bodenbelag, desto eher die Chance das beispielsweise Lehm nicht wieder nach oben geholt werden, wenn die Pferde über den Reitplatzboden traben. Der Reitplatzboden besteht immer aus mehreren Schichten und sollte von erfahrenen Personen verlegt werden. Es geht hierbei auch um die Gesundheit der Pferde, denn nur ein guter Reitplatzboden entlastet die Gelenke der Pferde.
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